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Die Bettleroper
  • frei nach: John Gay
  • Regie: Jürgen Bonk
  • Regieassistenz: Peter Gürschner

  • Mitwirkende Darsteller:
    Schüler(innen) der 12. Klasse im Lessing-Gymnasium Berlin-Mitte (kompletter DS-Kurs)

  • eine Produktion von: Theater Spiel & Schule e.V.
  • Aufführungsort: Lessing-Gymnasium Berlin-Mitte
  • aufgeführt: 2010
 

Ein zeitloses Stück

Die Bettleroper von John Gay ist ein Stück, das nicht alt zu werden scheint. Es handelt von Geld und Macht, Liebe und Eifersucht, von Gaunern, die am Galgen enden und Gaunern, die sie an den Galgen bringen...

Der berüchtigte Londoner Räuber- und Frauenheld Maceath hat heimlich Polly, die Tochter des Hehler- und Zuhälterehepaars Peachum, geheiratet. Die Peachums, ihrerseits unter dem Druck, dem neuen Richter der Stadt nicht unliebsam aufzufallen, wittern eine Falle und lassen Maceath jagen. Dieser setzt sich jedoch nicht aufs Land ab, wie er es Polly verspricht, sondern stattet – seinen alten Gewohnheiten zufolge – den Damen im Hurenhaus einen Besuch ab.

Jenny, eine seiner ehemaligen Liebschaften, verrät ihn, und Maceath landet im Gefängnis, wo er sich nicht nur mit dem Gefängnisdirektor Lockit herumschlagen muss, sondern auch noch Zeuge wird eines erbitterten Eifersuchtsstreits zwischen Polly und der schwangeren Lucy, Lockits Tochter und ebenfalls eine von Maceaths Verflossenen. Lucy ermöglicht ihm die Flucht, doch dann droht ein neuer Verrat, der Maceath endgültig vor den Henker bringen könnte.

Dario Fo, Rainer Fassbinder, Vaclav Havel und natürlich Bertolt Brecht mit seiner Dreigroschenoper: alle haben sie von John Gay abgeschrieben.

 

 
 
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